Tarifverhandlung gdl heute
Neue Streiks drohen: Bahn-Verhandlungen mit GDL gescheitert
Nach fünf Runden und einem zwischenzeitlich erfolglosen Gang des Arbeitgebers vor Gericht haben sich die GDL und Transdev auf einen Tarifabschluss auf Basis der neuen . Nach einer fünfmonatigen, teils erbittert geführten Auseinandersetzung haben die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL und die Deutsche Bahn am März in Berlin einen Tarifabschluss erzielt, der für die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner werthaltige Verbesserungen beinhaltet. Weselsky bedauerte, dass die DB den Tarifkonflikt über Gebühr verschärft und in die Länge gezogen habe. Statt vernünftig zu verhandeln, setzte der Konzern auch in dieser Runde auf Desinformation, Verleumdung und Verärgerung der Kunden mit dem Ziel, uns in den Augen der Öffentlichkeit zu diskreditieren. Allein die von der DB gegen die GDL angestrengten — und verlorenen Gerichtsverfahren — seien ein Beleg für den lange Zeit nicht vorhandenen Einigungswillen des Arbeitgebers. Das hätte man auch deutlich billiger und früher haben können. Die GDL-Mitglieder sind eine eingeschworene Solidargemeinschaft, die immer wieder entschlossen für ihre Forderungen eintritt. Von nun an sollte niemand mehr daran zweifeln, dass die GDL und ihr Dachverband dbb beamtenbund und tarifunion eine Einheit im Kampf für die Rechte der Beschäftigten sind. Wenn diese Tarifrunde eines erneut bewiesen hat, dann das: Mit der GDL und dem dbb wird auch in Zukunft zu rechnen sein, wenn es darum geht, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zu verbessern.
- 📋Keine Streiks mehr: Einigung zwischen Bahn und GDL
- 📋GDL gelingt beispielhafter Tarifabschluss
- 📋Neue Streiks drohen: Bahn-Verhandlungen mit GDL gescheitert
- 📋Bahn und GDL verhandelten kürzlich wieder
Inflationsausgleich, kürzere Arbeitszeiten, mehr Geld: Mit diesen Forderungen geht die GDL in die bevorstehende Tarifrunde mit der Bahn. Nach mehr als vier Monaten ist der Tarifstreit bei der Deutschen Bahn beendet: Die Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL haben eine Einigung in ihrem Tarifkonflikt erzielt. Das teilte die GDL am Montagabend mit. Ein Bahnsprecher in Berlin bestätigte die Einigung auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Streiks drohen den Fahrgästen der Bahn nun nicht mehr. Beide Seiten wollen am Dienstagvormittag in separaten Pressekonferenzen über die Details informieren. Die Bahn lud die Medienvertreter zu einer Informationsrunde "zum aktuellen Stand der Tarifrunde mit der GDL" ein, die Personalvorstand Martin Seiler halten wird. Für die GDL will deren Chef Claus Weselsky Einzelheiten der Einigung erläutern. Nach sechs Arbeitskämpfen in der aktuellen Verhandlungsrunde, einer gescheiterten Moderation und Streit vor Gericht gab es zuletzt wieder Gespräche. Wie der Kompromiss aussehen könnte, blieb am Montag noch offen.
Abschluss in der fünften Runde
Während die Bahn die Tarifeinigung als "intelligenten Kompromiss" lobt, spricht GDL-Chef Weselsky von einem "Erfolg fast auf ganzer Linie". Was sind die Kernpunkte und die Folgen der Einigung? Der Tarifabschluss enthält drei wesentliche Punkte. Erstens erhalten die Lokführer eine Inflationsausgleichsprämie von 2. Zweitens wird der Lohn in zwei Schritten um Euro pro Monat erhöht, jeweils um Euro zum 1. August und zum 1. April Der wichtigste Inhalt ist die schrittweise Absenkung der wöchentlichen Regelarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden bis bei vollem Lohnausgleich. Die erste Absenkung erfolgt zum 1. Januar auf 37 Stunden, am 1.
GDL gelingt beispielhafter Tarifabschluss
Die wochenlangen geheimen Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL sind erneut gescheitert. Die GDL habe die Gespräche vorzeitig "platzen lassen", erklärte ein Bahn-Sprecher. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet externer Link, möglicherweise Bezahl-Content. Eigentlich wollten der Konzern und die Gewerkschaft noch bis Sonntag verhandeln. Die GDL warf der Bahn vor, interne Informationen der Gespräche an Medien weitergegeben zu haben, ging auf die Verhandlungen aber nicht näher ein. Streitpunkt war erneut die Kernforderung der GDL nach einer Absenkung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter von 38 auf 35 Stunden. In den vergangenen vier Wochen habe sich die GDL aber keinen Millimeter bewegt. Die Tarifverhandlungen bei der Bahn hatten Anfang November begonnen. Schon nach der zweiten Gesprächsrunde erklärte GDL-Chef Claus Weselsky die Verhandlungen für gescheitert und leitete eine Urabstimmung ein.
Keine Streiks mehr: Einigung zwischen Bahn und GDL | Sechs Mal hatte die GDL gestreikt - jetzt gibt es gute Nachrichten für Bahnreisende: Die Lokführergewerkschaft und der Konzern teilten mit, sich im Tarifkonflikt geeinigt zu haben. |
Neue Streiks drohen: Bahn-Verhandlungen mit GDL gescheitert | Nach fünf Runden und einem zwischenzeitlich erfolglosen Gang des Arbeitgebers vor Gericht haben sich die GDL und Transdev auf einen Tarifabschluss auf Basis der neuen Marktferenz geeinigt. |
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Keine Streiks mehr: Einigung zwischen Bahn und GDL
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